vier Theaterstücke von Hazrat Inayat Khan ins Deutsche übersetzt von Puran Füchslin
Hazrat Inayat Khan (1882-1927) nimmt in der langen Sufi-Tradition eine besondere Stellung ein, Musiker, Mystiker aus Baroda (Indien), brach in den Westen auf und schuf ein neues Gefäss für das Verständnis aller Religionen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern können, 'wenn die Menschen nur ihre eigene Religion wirklich kennenlernen'.
Zur Zeit, als Hazrat Inayat Khan diese Theaterstücke konzipierte, gab es keinen 'Markt für Esoterik', oder spirituelle Bewegungen für die Massen wie das, was nach 1968 entstand. Hazrat Inayat Khan lehrte jene, die ihm zuhören wollten, Mitdenken, Mitfühlen - natürlich oft mit warnendem Hintergrund - warb darum, ungewohnten Sichtweisen mit Liebe und Respekt nachzuspüren, erkennen zu lernen, was gut tut, was weh tut; Unwissen in Verständnis umzuwandeln, so lange und so genau dem Unvertrauten nachzugehen, bis wir zu dem gelangen, was er im Inneren jedes Menschen angelegt sah, ein verwirklichtes Leben, im Inneren wie äusseren Leben, ein erfülltes Leben, das im individuellen Ziel nicht das Ende erkennt, sondern den Beginn dessen, was sich in den Dienst stellen lernt, über die eigenen Wünsche hinaus, zum gemeinsamen Ziel der ganzen Menschheit.
In Zusammenarbeit mit seinen Schülern entstanden so vier Theaterstücke: „Amin, der verlässliche Treuhänder“, „Die lebenden Toten“, „Una“, und „der Buhmann“, Themen von grosser Aktualität, damals wie heute.
Verlag Petama Project ISBN 978-3-907643-10-5 € 15.-- / CHF 25.--
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